Und so schreibe ich … täglich.
Doch meine Vision war es nicht unbedingt auch zu veröffentlichen.
Es ist so eine Sache mit der Öffentlichkeit. Man hat kaum Kontrolle darüber, wer die Sachen liest.
Über das Zitat von Jean Paul, dem deutschen Dichter „Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde“ habe ich lange nachgegrübelt und am Ende hat es meine Beweggründe verändert.
Warum schreibe ich und an wen?
Das „Warum“ ist schnell erklärt: weil ich muss.
Und seit Jean Pauls Zitat weiß ich, dass ich an Freunde und Freundinnen schreiben will und an jene die ich als Freunde und Freundinnen gewinnen mag.
Dabei ist durchaus auch die moderne Sicht auf den Begriff Freundschaft gültig, der sich seit den sozialen Medien herausgebildet hat.
Alle Grünstrichler, Einsplusser, Favorisierer und alle Teilen-Button-Klicker sind mit willkommen und zählen somit zu meinen neuen Freunden.
Das ist mein Publikum, für all diese Menschen will ich schreiben.
Ob ich davon leben kann? Aber ja, ich erwirtschafte zwar mit meinen Texten kein Einkommen, aber sie halten mich am Leben.